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Das Jahrbuch Markentechnik ist das eingeführte Standardwerk zur Markenführung. Es erscheint seit 1995 in zweijährigem Rhythmus, seit 2011 im Gabler Verlag Wiesbaden. Es wurde am soziologischen Lehrstuhl von Prof. Dr. Alexander Deichsel an der Universität Hamburg gegründet und hat heute sein redaktionelles Zentrum am Institut für Markentechnik Genf. Alleiniges Thema ist die Marke und deren wirtschaftliche Kräftigung.
Daran beteiligen sich internationale Spezialisten unterschiedlicher Wissenschaften, so u. A. der Volkswirt Prof. v. Weizsäcker; der Betriebswirt Prof. Kieser (Deutschland), der Marketingexperte Prof. Kapferer (Frankreich), der Prof. für Marketing and Public Policy Aaker (USA), der Soziologe Prof. Etzioni (USA), der Kulturologe Prof. Kagan, die Kommunikationshistorikerin Prof. Glinternik (Russland), der Physiker und Nobelpreisträger Prof. Binnig (Schweiz), der Mathematiker Prof. Peitgen (USA/Deutschland), der Hormonologe Prof. Huber (Österreich), der Marketingexperte Prof. Malik (Schweiz), die Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach Prof. Köcher (Deutschland), der Wissenschaftspublizist Ball (UK), der Immaterialgüter- und Wettbewerbsrechtler Prof. Simon (Schweiz), der Rechtsgelehrte Prof. Fezer (Deutschland).
Vor diesem Hintergrund entwickeln Eigentümer, Vorstände und Geschäftsführer die Führungstechniken an ihren komplexen Markensystemen aus ganz unterschiedlichen Branchen. Bedeutende Mittelständische Unternehmen, wie beispielsweise Schamel Meerrettich, Injoy Fittness-Studios, Zwiesel Kristallglas zeugen dabei ebenso vom erfolgreichen Einsatz Genfer Instrumente wie die Berichte internationaler Konzerne, u.a. Hamburger Feuerkasse, Deutsche Post, Silhouette, Raiffeisenbank, DHL, GORE-TEX®. Neu editierte Texte klassischer Denker, wie Hans Domizlaff, Gabriel Tarde, Ferdinand Tönnies, Aristoteles, Gottfried Wilhelm Leibniz, unterstützen die Absicht, einem verantwortlichen Management durch die Marke erneut zu ertragssicherer Wirtschaftsführung zu verhelfen. Ein zwölfköpfiges Kuratorium der Gesellschaft für Markentechnische Forschung und Praxis begleitet die Publikation.
Prof. Dr. Alexander Deichsel
Senior Editor
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"Das Standardwerk zur Markenführung" nennt es die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
"Dass sich die Marke endlich ein Jahrbuch zulegt und damit aktuelles Wissen an die Markenverantwortlichen heranträgt, ist höchst erfreulich", schrieb der Präsident des Markenverbandes, Hans G. Güldenberg.
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Jahrbuch Markentechnik 2011 / 2012
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Am 14. Oktober 2010 erschien das neue Jahrbuch Markentechnik 2011 / 2012. Mit dem vorliegenden achten Band möchten die Herausgeber erneut einen Beitrag zum gründlicheren Verständnis der Marke leisten.
Der durch das Schwerpunktkapitel "Markenmobilisierung" gesetzte Akzent orientiert auch die folgenden Abschnitte. In der Markenwelt illustrieren Unternehmensführer den erfolgreichen Einsatz markentechnischer Konzepte und Instrumente; die Kapitel Markenforschung und Horizonte vergegenwärtigen den wissenschaftlichen Hintergrund markentechnischen Führens.
Jedes Kapitel widmet sich der gleichen Aufgabenstellung: den Verantwortlichen eines Markensystems für ihr Tagesgeschäft Gedanken und Handlungsweisen zu liefern, die es erlauben, die Ertragskraft des Unternehmens vererbungsfähig zu stärken.
Auszug aus dem Inhalt
- Die Zwiesel Kristallglas AG – Transparenz statt Undurchsichtigkeiten
Dr. Andreas Buske
- Herausforderungen bei der Mobilisierung und Sanierung von Marken
Manfred Schmidt
- Die Marke ist ein öffentliches Gut
Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker
- Marktforschung – wie man ihre Potenziale nutzt und ihre Risiken vermeidet
Wiebke Müller
- Marke ist geistige Energie – GU-Verlagsführung nach klugem Regelwerk
Georg Kessler
- Wachstum nach dem Inneren Prinzip – warum Abgrenzung neue Potenziale frei macht
Prof. Dr. Alexander Deichsel
Stimmen der Autoren
Unternehmen sind hochkomplexe Funktionszusammenhänge. Sie sind aus ihrer Geschichte heraus ganz individuelle Netzwerke, in denen jeder Ablauf mit allen anderen Abläufen auf einzigartige Weise verbunden ist. Nicht Vergleichbares ist deshalb eben schwer zu vergleichen.
Alfred Kieser
Marke ist für Kundschaft, Publikum und Öffentliche Meinung immer Einheit. Schamel hat sich dieser kaufmännischen Forderung nach Spezifik deutlich unterstellt.
Hanns-Thomas Schamel
Wir folgten und folgen dem markentechnischen Grundsatz, dass Abgrenzung stärkt und die konsequente Realisierung des eigenen Programms aus der Beliebigkeit herausführt.
Paul Underberg
Einen etablierten Guten Namen kann man nicht so einfach enteignen, treue Kundschaft wartet geduldig.
Hartmut Knothe
Private Label bringen für Konsumenten und Unternehmen keinen Mehrwert.
Michael Kompatscher
Stilistische Führung und freiwillige Gefolgschaft! Am normativen Charakter der Marke und den damit verbundenen Grenzen der Selbstähnlichkeit hat gerade ein Verlag, in dem es vor Kreativen nur so wimmelt, heftig zu knabbern.
Georg Kessler
Alles Schaffen, Bilden und Wirken der Menschen ist etwas wie eine Kunst und gleichsam organische Tätigkeit, wodurch menschlicher Wille in die fremde Materie Form gebend überströmt.
Ferdinand Tönnies
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Das Jahrbuch Markentechnik 2008 / 2009 bietet neben dem Themenschwerpunkt "Markenherausforderung Globalisierung" über 20 Beiträge aus Praxis und Wissenschaft.
Auszug aus dem Inhalt:
Markenherausforderung Globalisierung (Auszug):
- Siemens: Wege zur Eroberung der Marktführerschaft in China; Dr. Carsten Suckrow
- Silhouette: Mit der europäischen Markenpositionierung in den USA gewinnen; Arnold Schmied
- Der globalisierte Markt ist das Wettbewerbsfeld der Herkünfte; Prof. Dr. Alexander Deichsel
Weitere aktuelle Themen aus Praxis und Wissenschaft, wie z.B.:
- Raiffeisen: Markenerfolg mit den eigenen Werten; Dr. Simone Maier Begré
- Innovationen müssen im Markt durchgesetzt werden; Manfred Schmidt
- Discounting ist nicht die Zukunft der Wirtschaft; Prof. Dr. Carl Christian von Weizsäcker
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Werfen Sie einen Blick auf das Inhaltsverzeichnis des Jahrbuch Markentechnik 2006/07, erschienen im Herbst 2005.
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Aus dem Inhalt:
- SKWB Schoellerbank – Die besten Ergebnisse im schlechtesten Jahr der Branche (Heinz Mayer, Wien)
- Silhouette: Wie eine Brillenmarke den Turnaround schaffte (Tassilo Gruber, Linz)
- McDonald's orientierte alles an McDonald's (Rolf Kreiner, München)
- Der Markenwert von Produkten aus der Region – Theoretische Grundlagen und empirische Ergebnisse (Reimar von Alvensleben, Kiel)
- Gestaltpsychologie und Markentechnik (Regina Werkhausen, Köln)
- Zur Soziologie von Markengemeinschaften (Thomas C. O'Guinn/Albert M. Muniz, Jr., Urbana-Campaign/Chicago)
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Aus dem Inhalt:
- Markenarchitektur® – Deutsche Post World Net (Gert Schukies und Wolfgang Giel, Bonn)
- Ja! Natürlich – Wie eine Bio-Handelsmarke die Nr. 1 wurde (Werner Lampert, Wiener Neudorf)
- Nur unverwechselbare Produkte schaffen Markenwerte – Die Automobilindustrie zwischen Kosten- und Markenmanagment (Willi Diez, Geislingen)
- Ich sehe was Du nicht siehst – Zur visuellen Bilanz von Unternehmen (Olaf Leu, Mainz)
- Markenarchitektur® – Die Ordnung von Firma, Marken, Sortimenten und Produkten durchsetzungsstark gestalten (Manfred Schmidt, Genf)
- Vertrauen als Koordinationsmechanismus (Carl Christian von Weizsäcker, Köln)
- Evolutionsprinzipien erfolgreicher Wirtschaftssysteme (Kurt Dopfer, St. Gallen)
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Aus dem Inhalt:
- Marken werden dialektisch. Eine Fallstudie über Ariel, Dixan, Omo und Persil (Leopold Springinsfeld, Wien)
- Die Preis- und Konditionenkatastrophe lässt sich verhindern (Manfred Schmidt, Genf)
- Hoher Preis und hohe Stückzahlen – Die Marke Miele (Jürgen Plüss, Gütersloh)
- Sound-Engineering bei Porsche (Rolf von Sivers, Stuttgart)
- Der Genetische Code der Marke® als Management-Werkzeug (Klaus Brandmeyer / Manfred Schmidt, Genf)
- Das Gesetz der "Broken Windows" (James Q. Wilson / Georg L. Kelling, Los Angeles/Newark)
- Herkunft, Geschichte, Vorurteil – Energiefelder im internationalen Wettbewerb (Alexander Deichsel, Hamburg)
- Polygame Markentreue (Andrew Ehrenberg / John Scriven, London)
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Aus dem Inhalt:
- Der Preiskrieg der Parfum-Marken (Manfred Schmidt, Genf)
- Die Führung des Markenkapitals (Jean-Noël Kapferer, Paris)
- Vor Abweichung wird gewarnt (Heinz-Otto Peitgen, Bremen/Boca Raton)
- Die selbstähnliche Struktur der Evolution (Gerd Binnig, München)
- Langfristig erfolgreiche Markenstrategien (David A. Aaker, Berkeley)
- Über die Einfachheit (Vilim Vasata, Düsseldorf)
- Vom Werden einer Modemarke (Gespräch mit Bernd Berger, Hannef)
- Die Vernunft kollektiver Subjekte (Amitai Etzioni, Washington)
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Aus dem Inhalt:
- Frühe Markenpositionierung (Brigitte Melzer-Lena, München)
- Markenschutz durch geregelte Distribution (Manfred Schmidt, Genf)
- Vom Glück, im Vogelnest zu leben (Helmut Maucher, Vevey)
- Von der Dachmarke zur Führungsmarke (Alexander Deichsel, Hamburg)
- Wiederholung und Variation (Moissej Kagan, St. Petersburg)
- Was Marken heute erwartet (Judie Lannon, Oxford)
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